• Glossar

    Glossar - Marketing von A bis Z (Seite 1)

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    ABC-Analyse

    Verfahren, das eine bestehende Grundgesamtheit (z.B. Produkte / Programme, Kunden, Länder, Lieferanten, Außendienstmitarbeiter) hinsichtlich bestimmter Kriterien wie Umsatz oder Rentabilität in drei Klassen einteilt. Angestrebt wird dabei die Identifikation beispielsweise derjenigen Produkte bzw. Programme, die am meisten (Klasse A), durchschnittlich (B) oder wenig (C) zum Unternehmenserfolg beitragen.

    Abnutzungshypothese

    Besagt, dass bei der Werbung nach einer gewissen Zeit mit Wiederholungen die Wirkung nachlässt. Dabei kann die Abnutzungserscheinung („wearout“) durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden: Markenbekanntheit, Werbestil, Verkaufsargumentation, Art der Ansprache, Komplexität der Botschaft (einfache Botschaften haben einen schnelleren Anfangserfolg, jedoch setzt der wearout bei ihnen schneller ein), Art des Produktversprechens (Besonderes verliert schneller an Wirksamkeit als Zeitloses), Produktart (je seltener ein Produkt gekauft wird, umso länger kann eine Kampagne gefahren werden), Status im Produktlebenszyklus, Neuheit des Produktes (neue Produkte verlieren langsamer die Wirkung der Werbung), Farbe (Farbanzeigen wirken schneller; Schwarz-Weiß-Anzeigen ziehen jedoch nach und können überholen), Mediakonsum der Zielgruppe, Umfang der Konkurrenzwerbung, zeitliche Dosierung etc.

    Absatz

    Betriebliche Funktion, die alle Tätigkeiten umfasst, die dazu bestimmt sind, die Abgabe der vom Unternehmen geschaffenen Leistungen in den Markt zu bewirken.

    Absatzförderung

    Nicht mehr üblicher, da zweideutiger Begriff für den Einsatz von Marketinginstrumenten zur Forcierung des Absatzes. I.e.S. synonym zu Verkaufsförderung

    Absatzhelfer

    Rechtlich selbständige Person bzw. Institution, die an der Anbahnung von Kontakten zwischen den einzelnen Gliedern der Absatzkette und am Durchfluss der Ware durch den Distributionskanal beteiligt ist, ohne Wiederverkäufer zu sein. Bspl. Handelsvertreter oder Vermittler.

    Absatzmarkt

    Menge der aktuellen und potentiellen Abnehmer bestimmter Leistungen sowie der aktuellen und potentiellen Mitanbieter dieser Leistungen.

    Absatzmittler

    Wirtschaftlich und rechtlich selbständige Institution im Absatzkanal, die im eigenen Namen und auf eigene Rechnung Güter kauft und weiterverkauft.

    Absatzpotential

    Anteil am Marktpotential, den ein Unternehmen als maximal erreichbar erachtet.

    Absatzprognose

    Eine auf die Empirie gestützte Vorhersage des zukünftigen Absatzes von bestimmten Produkten oder Leistungen eines Unternehmens an ausgewählte Käuferschichten in einem bestimmten Zeitabschnitt und unter Einsatz eines bestimmten Marketing-Mix. Gegenstand von Absatzprognosen sind hauptsächlich der zukünftige Zustand bzw. die Entwicklung von Markt- und Absatzpotential, Markt- und Absatzvolumen sowie des Marktanteils des Unternehmens.

    Absatzsegmentrechnung

    Variante der Vertriebserfolgsrechnung, die darauf abzielt, durch Aufschlüsselung von Leistungen und Kosten auf bestimmte Bezugsgrößen (z.B. Abnehmergruppen, Absatzgebiete, Produkte, Absatzkanäle) zu Aussagen bezüglich der Produktivität von Marketing-Bemühungen zu gelangen.

  • Slideshow

    Neuerscheinung

    Michael Bernecker: Bildungsmarketing

    Das Buch Bildungs- marketing von Michael Bernecker ist in 3. Auflage erschienen:

    Michael Bernecker

    Preis: 56,- €
    ISBN: 978-3-9377-6302-6

    3. Auflage, 2007
    Gebunden, farbiger Umschlag, 351 Seiten

    www.johanna-verlag.de